Produktion.Interaktion.Präsentation
 
  • Präsentationssysteme.
    Entwicklung eines flexiblen Hängesystems zur Raumgliederung und zum Aufbau von Dioramen.
    © id3d-berlin, 2014, Berlin

  • Präsentationssysteme.
    Raumgliederung durch Dioramen bestehend aus Leuchtrahmen, Textilien und hinterleuchteten Grafiken.
    © technoseum, 2014, Mannheim

  • Grafikproduktion, Montage.
    Montage von Grafiken in vielfältiger Form. Umsetzung einer eigenen Grafikhalterung.
    © id3d-berlin, 2014, Berlin

  • Exponatnahe Szenografie.
    Für die Auftaktinszenierung: Umsetzung eines pulsierenden Herzschlags mithilfe einer Open Sound-Videoprojektion.
    © id3d-berlin, 2014, Berlin.

  • Produktion.
    Blick von Innen und Außen: Produktion des 300qm großen Anatomietheaters.
    © links: id3d-berlin, 2014, Berlin | rechts: technoseum, 2014, Mannheim

  • Produktion.
    Herstellung einer begehbaren, optischen Täuschung: Die Sackgasse.
    © id3d-berlin, 2014, Berlin

  • Exponatbau, Interaktivexponate.
    Eigens für die Ausstellung umgesetzte Hands-On. Hier der Endoskopie-Trainer.
    © links: Frank Fietzek, 2014, Berlin | rechts: technoseum, Thomas Henne, 2014, Mannheim

 

Herzblut

Geschichte und Zukunft der Medizintechnik

Im wahrsten Sinne des Wortes mit "Herzblut" setzte id3d-berlin die große Landesausstellung Baden-Württemberg zur "Geschichte und Zukunft der Medizintechnik" im TECHNOSEUM Mannheim in allen Gewerken um und stand dem Haus bei der Exponateinrichtung beratend zur Seite. Umso mehr freuen wir uns über den Erfolg der Ausstellung mit mehr als 90.000 Besuchern.

Der von beier+wellach projekte dramaturgisch und gestalterisch entwickelte Rundgang beginnt in einem abstrahierten Anatomischen Theater, das die Begründung der modernen Medizin thematisiert. Einprägsam steht die "Gläserne Frau", eine Leihgabe des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, für das damals neue, naturwissenschaftliche Bild vom Menschen. Im Hauptteil können die Besucher in einzelnen Themenbereichen an speziell von id3d-berlin realisierten Hands-On-Exponaten in die Rolle von Ärzten und Medizinern schlüpfen und den aktuellen Stand der Medizintechnik interaktiv erfahren. Komplette historische Ensembles aus den umfangreichen Sammlungsbeständen des TECHNOSEUM wurden zudem als Dioramen inszeniert, so eine Hausarztpraxis um 1950/60, ein medizinisches Labor um 1920/30 oder ein Operationssaal um 1950. Im "Wartezimmer der Zukunft" empfängt die Besucher eine mediale Sprechstundenhilfe, die zum Abschluss des Rundgangs zur Diskussion anregt.

Produktion

id3d-berlin übernahm gemeinsam mit Tischlerei Schuster den Bau der gesamten Ausstellungsarchitektur auf gut 800 qm; dazu gehören neben Vitrinen und Podesten insbesondere auch die Umsetzung des knapp 300 qm großen Anatomischen Theaters sowie der Bau einer "Sackgasse", in der die Medizin im Nationalsozialismus thematisiert wird. Für die Umsetzung der Dioramen entwickelte id3d-berlin ein flexibles Hängesystem, an dem die raumbildenen Elemente, wie z.B. Leuchtrahmen und farbige Textilien, nach den gestalterischen Vorgaben des Büros beier+wellach projekte variabel abgehängt werden konnten. id3d-berlin produzierte und installierte zudem die gesamte Ausstellungsgrafik mit Leitsystem, Bereichs- und Exponattexten, Infografiken und Klapptafeln. Abgestimmt auf die jeweiligen räumlichen und gestalterischen Anforderungen wurden die einzelnen Elemente sowohl von der Decke abgehängt, auf Wände und Korpen aufgebracht, aufgeständert sowie als Folien auf Vitrinen aufkaschiert. Eine Großgrafik wurde auf 7,5 x 3,5m als Tapete umgesetzt.
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Interaktivexponate

Zur Veranschaulichung moderner Operationstechniken realisierte id3d-berlin zudem mehrere Interaktivexponate. Die Station zur "flexiblen Endoskopie" ermöglicht ganz anschaulich am Beispiel eines Überraschungs-Eis "ums Eck herum" in sehr kleine Strukturen mit einer zusätzlich kleinen Öffnung hineinzusehen. Am "Endoskopie-Trainer“ können die Besucher wiederum mit Hilfe von zwei endoskopischen Fasszangen eine Kette mit Perlen in einer geschlossenen Kiste manipulieren – ihre Bewegungen können Sie dabei nur per Videoscreen überwachen.
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Auftraggeber
TECHNOSEUM - Landesmuseum für Technik und Arbeit, Mannheim

Gestaltung
beier+wellach projekte, Berlin

Leistungen
Ausstellungsbau, Bildbearbeitung, Satz, Reinzeichnung, Druck, Montage Grafik . Umsetzung, Montage, Inbetriebnahme Interaktivexponate (10 Stk.) . Umsetzung, Montage, Inbetriebnahme A/V- und Medientechnik (10 Stationen) . Exponatnahe Szenografie . Beratung Exponateinrichtung

Kategorie
Temporäre Ausstellung

Zeitraum
Leistungserbringung: August - November 2014
Eröffnung: 04. November 2014

Ausführungsort
TECHNOSEUM, Mannheim

Größe
ca. 800 qm

 
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